
Instrumente
Hier möchte ich dir eine Übersicht über meine Instrumente geben, die ich in den Klangmeditationen nutze. Einige von ihnen sind quasi immer dabei, so zum Beispiel das Monochord. Andere tausche ich gern hin und wieder aus um ein wenig Abwechslung in die Klänge zu bringen.
Übrigens sind meine Instrumente fast alle auf 432 Hz gestimmt, eine Frequenz um die sich Mythen ranken. Aber Forschungsergebnisse mal außen vor gelassen, empfinde ich persönlich diese Frequenz als besonders beruhigend und erdend und nutze sie deshalb auch hauptsächlich in meinen Klangmeditationen.
Monochord
Das Monochord ist ein einfaches, aber magisches Saiteninstrument, das durch seine klaren, langen Töne sofort Ruhe schenkt. Wenn die Saiten, die alle auf den selben Ton gestimmt sind, gestrichen werden, entfalten sich sanfte Obertöne, die im Körper spürbar mitschwingen und eine tiefe innere Resonanz erzeugen. Gezupfte Melodien und zarte Gesänge untermalen das Klangbild harmonisch und laden zum Träumen und Abtauchen ein. Hier kannst du den Moment ganz achtsam wahrnehmen, in deinen Körper hineinspüren und loslassen. Eine echte Einladung, sich tragen zu lassen und den Alltag für einen Moment zu vergessen. Für mich ist das Monochord ein ganz besonderes Instrument, weil es mit so wenig Einsatz so viel Wirkung und Vielschichtigkeit zeigt. Wenn ich meine Stimme mit dessen Schwingungen verbinde tauche ich in eine völlig andere Welt ab und vergesse für einen Moment alles um mich herum.
Klangprobe
KoTaMo
Das KoTaMo ist eine wundervolle Mischung aus gleich 3 Instrumenten - Koto, Tambura und Monochord.
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Das Koto: Das Koto ist ein traditionelles japanisches Saiteninstrument, dessen Wurzeln bis nach China ins 6. Jh v. Chr. zurückreichen. Eine über Jahrhunderte hinweg entwickelte eigene Klangkultur: ein länglicher Resonanzkörper, gespannte Saiten mit beweglichen Stegen. Es erzeugtt einen Klang, der gleichermaßen klar wie weit ist und lebendig und erzählend sein kann, aber auch still und offen. Ich liebe es, intuitiv Melodien darauf zu zupfen und fühle mich immer irgendwo nach Asien versetzt.
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Die Tambura: Die Tambura (auch Tanpura genannt) ist ein traditionelles indisches Saiteninstrument. Sie wird nicht melodisch gespielt, sondern erzeugt einen gleichmäßigen Bordun-Klang, der als harmonisches Fundament dient. Die Tambura wirkt weniger über Melodie als über Resonanz, sie fördert innere Ruhe und unterstützt ein tiefes Ankommen im eigenen Körper. Durch das kontinuierliche Schwingen der Saiten entsteht ein dichter, vibrierender Klangteppich in den man sich einfach hineinfallen lassen möchte.
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Das Monochord: Das Monochord, wie oben beschrieben, kann sich gut mit Koto und Tambura verbinden und schenkt so ein besonderes Klangerlebnis.
Klangprobe
Handpan
Die Handpan ist ein modernes Klanginstrument, das in der Schweiz als „Hang“ entwickelt wurde, inspiriert von der karibischen Steel Drum. Ihr schwebender, warm-metallischer Ton eröffnet einen weiten, harmonischen Klangraum, der rhythmische Impulse und meditatives Fließen zugleich möglich macht.
Mit der Handpan spiele ich gern wiederkehrende, verträumte Melodien und Rhythmen, die dem Geist erlauben, langsam zur Ruhe zu kommen. Viele Menschen nehmen die Klänge der Handpan als beruhigend und meditativ wahr und zugleich als klar und präsent. Hier kann es durchaus passieren, dass wenn ich einmal im Flow bin, ich aufpassen muss mich nicht davontragen zu lassen und ein Ende zu finden.
Klangprobe
Native American Flute
Die Native American Flute ist ein traditionelles Flöteninstrument der indigenen Völker Nordamerikas. Ihr Klang ist warm, weich und offen, wie eine sanfte Stimme, die über weite Landschaften zieht. Sie lädt dazu ein, sich wie in einem Traum davontragen zu lassen. Ich spiele gern langgezogene Töne und freie Melodien, die Raum für Stille öffnen und eine tiefe Verbindung zur Natur spürbar machen.
Klangprobe
Klangschalen
Natürlich dürfen bei einer Klangmeditation auch Klangschalen nicht fehlen. Sie haben ihren Ursprung ebenfalls im asiatischen Raum und entfalten mit ihren warmen Schwingungen eine tiefe, ruhige Präsenz. Ich wähle die einzelnen Klangschalen so aus, dass sie harmonisch miteinander klingen und sich in ihren Frequenzen gut ineinander fügen. Die Schwingungen breiten sich hörbar im Raum aus und sind zugleich auf körperlicher Ebene spürbar.
Klangprobe
Regensäule
Die Regensäule ist ein wundervoller Begleiter für andere Instrumente. Ihr gleichmäßiges, beruhigendes Rauschen erinnert über etwa 15 Minuten hinweg an einen sanften Regenschauer. Besonders gern kombiniere ich sie mit der Flöte, den Klangstäben oder dem Wayunki.
Klangprobe
Wayunki
Das Wayunki, 2018 in der Tschechischen Republik entwickelt, ist das jüngste meiner Instrumente. Ganz klein aber mit großer Wirkung. Die Aluminiumröhre mit ihren verschiedenen Klangelementen erzeugt sphärische, metallische Töne, die lange nachklingen und sich durch kreisende Bewegungen zu einem vollen, unbeschreiblichen Klangraum entfalten. Dabei kann man wirklich in eine andere Welt abtauchen.
Klangprobe
Klangstäbe
Die reinen, metallischen Töne der Klangstäbe breiten sich sanft im Raum aus und erzeugen eine ruhige, fast schwebende Atmosphäre. Jeder Anschlag lädt dazu ein, bewusst hinzuhören und den Körper die Schwingungen spüren zu lassen. Besonders schön wirken Klangstäbe in Kombination mit der Regensäule.
Klangprobe
Ocean Drum
Die Ocean Drum ist ein modernes Instrument, inspiriert von traditionellen Rahmentrommeln und entwickelt, um die sanften Geräusche des Meeres nachzuahmen. Beim Schwenken und Kreisen der Trommel entstehen ruhige, wellenartige Klänge, die dich gedanklich ans Meer tragen und eine friedliche Ruhe erzeugen können.
Klangprobe
Schamanentrommel
Die Trommel gilt wohl als eines der ältesten Instrumente der Welt und hat seit jeher Menschen durch Rhythmus und Bewegung verbunden. Meine Schamanentrommeln nutze ich gern zu Beginn einer Klangmeditation, um sich auszuschütteln, sich frei zu bewegen oder in den eigenen Rhythmus zu kommen. Am Ende der Meditation begleiten sie die Teilnehmer sanft zurück in den Alltag. Jede Trommel hat für mich einen hohen persönlichen Wert, und ich pflege zu jeder einzelnen eine besondere Beziehung. Bei Trommelreisen sind sie wunderbare Wegbegeleiter und schaffen einen vertrauten Raum zum Loslassen und Wahrnehmen.
Klangprobe
Klavier/E-Piano
Dieses Instrument begleitet mich – nach der Stimme – wohl am längsten. Mit sechs Jahren habe ich das Klavier kennen und lieben gelernt. Was mich persönlich so fasziniert, ist die große Klangvielfalt, die es mit sich bringt. Nahezu jede Emotion kann damit ausgedrückt werden: tief und tragend oder hochklingend und verspielt, melodisch oder rhythmisch. Dem musikalischen Ausdruck sind hier kaum Grenzen gesetzt.
Wenn ich das E-Piano in einer Klangmeditation einsetze, spiele ich meist ruhige, wiederkehrende Melodien, die dich sanft in die Entspannung gleiten lassen.
Klangprobe
Koshi
Koshis sind handgefertigte Klangspiele, deren Töne sanft ineinanderfließen. Durch ihre harmonische Stimmung entstehen klare, schwebende Klänge, die Ruhe schenken und den Raum auf feine Weise erfüllen. Besonders in stillen Momenten entfalten sie ihre subtile Wirkung. Ich nutze sie gern am Ende einer Klangmeditation, um die Teilnehmenden sanft wieder ins Hier und Jetzt zurückzuholen.